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Cielie … der bedeutendste Missionar Afrikas!

Allah leitet, wen er will...Wunder können
Wirklichkeit werden

 

 

 

 

 

 

 

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmers,

es könnte sein, dass euch die folgende Geschichte etwas fremd vorkommt. Besonders, wenn man als Leser nicht mit der Person bekannt ist oder diese Geschichte nicht mit seinen eigenen Ohren gehört oder mit seinen eigenen Augen gesehen hat. Wenn man diese Geschichte das 1. Mal hört, erscheint sie einem unrealistisch, aber sie ist wirklich so geschehen. Ich habe sie von der Person, die betroffen ist, selber erzählt bekommen. Lasst mich nun diese Geschichte an euch weitergeben, damit ihr an dem unglaublichen Geschehen teilhaben könnt.

Ich werde euch nun nach Johannesburg bringen, der Stadt der Goldminen in Südafrika. Dort, wo ich im Büro des islamischen Weltverbundes als Direktor gearbeitet habe.

Es war im Jahr 1996. Es war Winter und es war sehr kalt in diesem Land. An einem Tag war der Himmel voller Regenwolken, die aussahen, als ob sie einen winterlichen Sturm ankündigen wollten. Ich wartete auf einen Gast, mit dem ich verabredet war. Der Gast, den ich erwartete, war ein Verwandter des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. Er war früher Christ und engagierte sich damals als Missionar. Der Name des ehemals Geistlichen lautet Cielie. Unser Treffen wurde arrangiert vom Sekretär des Verbundbüros, der sagte, dass ein Konvertierter wegen einer wichtigen Sache zum Sitz des Verbundes kommen möchte.

Cielie kam zu meinem Büro mit dem Boxer Suleymann, der durch eine Begegnung mit dem muslimischen Boxer Mohammed Ali zum Islam übertrat. Es hat mich sehr gefreut, diese Personen in meinem Büro zu empfangen!

Cielie ist ein kleiner, sehr schwarzer Mann, der die meiste Zeit lächelt. Als er vor mir saß, begann er sehr höflich mit mir zu sprechen. Ich fragte ihn dann:" Bruder Cielie, können wir nun deine Geschichte hören?" Cielie lächelte und meinte:" Ja, sicher!"

Meine Geschwister konzentriert euch und hört auf das, was er sagt:

"Ich war ein sehr aktiver Geistlicher, der der Kirche ernsthaft und mit all seiner Kraft diente. Dieses hat mir nicht ausgereicht und so wurde ich einer der bedeutendsten Missionare Afrikas. Wegen meines großen Engagements, wählte mich der Vatikan aus, dass ich Missionsarbeit mache, die eine direkte Förderung vom Vatikan bekommt. Seit diesem Zeitpunkt bekam ich diese Gelder für meine Arbeit und ich habe alle Mittel für meine Zwecke benutzt, damit ich meine Ziele erreichte. Ich habe viele Besuche in verschiedenen Schulen, Krankenhäusern, Dörfern und Stämmen in Waldregionen gemacht. Ich habe diesen Menschen Geschenke, Unterstützung, Almosen und Förderungen gegeben, damit ich meine Vorhaben umsetzen konnte: Die Menschen sollten in das Christentum eintreten… dafür war die Kirche sehr großzügig, so dass ich ein reicher Mann wurde. Ich hatte ein Haus, ein Auto und ein sehr gutes Gehalt.

An einem Tag ging ich im Supermarkt in meiner Gemeinde einkaufen und dort erwartete mich eine große Überraschung!!!

Im Markt traf ich einen Mann, der in der Geschenkabteilung arbeitete. Er trug eine islamische Kopfbedeckung. Ich hatte mein Priestergewand an. Ich begann mit dem Mann auszuhandeln, was ich für die Geschenke zu zahlen habe, als ich erkannte, dass mein Gegenüber ein Moslem war - (In Südafrika nennen wir den Islam die "Religion der Inder") - . Nachdem ich meine Geschenke gekauft hatte, um die einfachen Menschen, die schwach sind und eine innere Leere verspüren, in unseren Bann (das Christentum) zu ziehen - bei vielen Muslimen haben wir die Armut in Südafrika dazu benutzt, diese von ihrem Weg abzubringen und durch trickreiches Handeln zum Christentum zu bewegen - , fragte mich plötzlich der muslimische Verkäufer: "Du bist Priester, oder?" Ich antwortete: "Ja". Dann fragte er mich: "Wer ist dein Gott?" und ich sagte: "Der Messias/ Jesus ist mein Gott." Er erwiderte: " Ich fordere dich heraus, dass du mir einen einzigen Vers aus der Bibel bringst, in dem Jesus persönlich sagt, dass er der Gott oder Gottes Sohn ist und ihr ihm dienen sollt."

Die Frage des muslimischen Mannes traf mich wie ein Schlag auf den Kopf. Ich konnte ihm die Frage nicht beantworten. Sofort begann ich mit meinem Gedächtnis zu arbeiten und tauchte tief in die Evangelien und die christliche Literatur ein, um eine Antwort für den Mann zu finden. Aber meine Mühe war umsonst, ich fand nichts. Es gibt tatsächlich keinen Vers, der mit der Stimme von Jesus spricht, dass er Gott oder Gottes Sohn ist. Der Mann hatte mich verunsichert und ich wurde sehr unzufrieden und fühlte mich beengt: Wie konnte ich diesen wichtigen Aspekt übersehen. Ich verließ den Supermarkt und lief lange ziellos und orientierungslos umher. Danach entschied ich mich dafür, auf die Suche nach einem solchen Vers zu gehen, egal, was es mich kosten würde. Aber ich verlor die Herausforderung, ich habe es nicht geschafft.

Dann verlangte ich ein Treffen mit dem Kirchenrat, welches auch sofort von ihnen akzeptiert wurde. Bei dem Treffen habe ich die Personen über meine neuen Erkenntnisse informiert. Daraufhin behaupteten sie, "der Inder" hätte mich fehlgeleitet und attackierten mich. Sie sagten auch, dass "der Inder" mich nur in die Irre führen wolle.

Daraufhin verlangte ich von den Personen, sie sollen mir die Frage des so genannten "Inders" doch nun selber beantworten. Aber keiner konnte mir eine Antwort geben!

Es kam der Sonntag, an dem Tag, an dem ich normalerweise meine Predigt halte. Ich stand vor den Menschen, um zu predigen, doch ich konnte nicht sprechen. Die Menschen wunderten sich, dass ich dort stand, ohne etwas zu sagen. Ich habe mich in der Kirche zurückgezogen und bat einen Freund, mich zu vertreten. Ich meinte zu ihm: "Ich bin müde", aber in Wahrheit war ich psychisch am Ende, völlig kaputt und erschöpft. Ich ging völlig ratlos nach Hause und wusste nicht mehr weiter.

Ich habe mich heulend vor Verzweiflung an einen Platz gesetzt. Einige Zeit später hob ich meine Augen in den Himmel und betete, aber zu wem sollte ich jetzt beten?

Ich richtete mich an den Gott, von dem ich glaubte, dass er Allah, der Schöpfer ist….und ich sagte mein Gebet: " Mein Gott, mein Schöpfer, die Türen sind geschlossen vor meinem Gesicht außer deine Tür. Verberge nicht das Richtige vor mir, wo ist die Wahrheit? Oh Gott, lass mich nicht verzweifeln, bring mir die Erleuchtung und zeige mir die Wahrheit!" Daraufhin schlief ich ein!


Während ich schlief, träumte ich von einem sehr großen Saal. Keiner außer mir war dort. Im vorderen Teil des Saals erschien mir jemand, doch ich konnte ihn nicht erkennen, da ein sehr starkes Licht von ihm ausging, welches den ganzen Saal erhellte. Ich dachte er ist Allah der Erhabene, zu dem ich gesprochen hatte, er wolle mir die Wahrheit bringen. Aber ich bin fest überzeugt, dass es nur eine erleuchtete Person war. Diese zeigte auf mich und rief mich:" Du Ibrahim!"

Ich schaute mich um, um zu sehen wer Ibrahim ist, doch ich war alleine. Der Mann sprach zu mir: "Du bist Ibrahim….du heißt Ibrahim…..hast du nicht von Gott die Wahrheit verlangt?" Ich antwortete ihm: "Ja" Daraufhin sagte er: "Schau in deine Rechte!" Und ich sah eine Gruppe von Männern, die liefen und die ihr Gepäck auf dem Rücken trugen. Sie trugen auch weiße Kleidung und hatten weiße Turbane. Dann sagte die Person zu mir: " Folge diesen, um die Wahrheit zu finden!!!"

Ich bin aufgewacht und spürte eine große Zufriedenheit, aber mir fehlte die Erleichterung, als ich darüber nachdachte, wo ich diese Gruppe von Männern finden sollte.

Ich habe mich entschieden, weiterzusuchen, um die Wahrheit zu finden, die der Mann im Traum mir beschrieben hatte. Ich war mir sicher, dass das Geschehene Allahs Wille war. Ich nahm Urlaub und fing an mit einer langen Suche. Dadurch bereiste ich viele Städte und fragte überall nach Männern mit weißen Gewändern und Turbanen. Meine Suche und meine Reise wurden immer länger, aber alle Muslime, die ich traf, trugen nur eine Hose und nur eine normale Kopfbedeckung. Meine Suche brachte mich bis nach Johannesburg, bis ich in das Büro des afrikanisch muslimischen Komitees kam. In diesem Gebäude fragte ich erneut nach dieser Gruppe Männern aus meinem Traum. Der Mann dachte ich wäre ein Bettler und gab mir etwa Geld. Ich sagte ihm, dass wäre nicht meine Frage und fragte nach einem nahe liegendem Gebetsplatz. Daraufhin zeigte er mir eine Moschee in der Nähe. Ich ging dort hin und dort fand ich die Überraschung. In der Tür stand ein Mann in weißer! Kleidung und einem Turban.

Ich fühlte mich zufrieden, da er den Männern in meinem Traum glich. Ich bin zu ihm gegangen und der Mann sagte, bevor ich etwas sagen konnte: "Willkommen Ibrahim!!!" Ich war sehr verwundert, als ob mich ein Blitz getroffen hätte. Der Mann kannte meinen Namen, bevor ich mich vorstellte und ihm sagen konnte, wer ich bin. Der Mann sagte weiter:" Ich habe dich in meinem Traum gesehen und du warst darin auf der Suche nach uns, um die Wahrheit zu finden. Die Wahrheit liegt im Islam, der Religion, die Gott für die Menschen wollte." Ich antwortete ihm: "Ja, ich suche die Wahrheit und der leuchtende Mann in meinem Traum hat mir gesagt, ich solle einer Gruppe folgen, die Kleidung trägt wie du sie trägst. Kannst du mir erklären, wer der Mann in meinem Traum war?" Der Mann sagte: " Das war unser Prophet Mohammed Friede auf ihm, Gottes Prophet im Islam!!!"

Ich konnte nicht glauben, was mit mir geschah, aber ich ging auf den Mann zu, umarmte ihn und sagte zu ihm: " Wirklich, war das der Prophet? Kam er zu mir, um mir die wahre Religion zu zeigen?" Der Mann antwortete: " Das stimmt!"

Der Mann fing an, sehr herzlich mit mir zu sprechen und gratulierte mir, dass Gott mich leitete, bis ich die Wahrheit erfuhr….dann war Zeit für das Mittagsgebet. Der Mann führte mich in den hinteren Teil der Moschee und ging selber nach vorne zu den anderen, um zu beten. Ich schaute auf die Muslime beim Beugen und Niederwerfen für Gott und die meisten trugen ähnliche Kleidung, wie die Männer in meinem Traum.

Ich habe zu mir gesagt: " Bei Gott, dies ist die wahre Religion. Ich las schon früher in Büchern, dass die Gesandten und die Propheten die Stirn auf den Boden gelegt haben, als Niederwerfung für Gott."

Als das Gebet beendet war, bekam ich durch das, was ich sah und hörte meine innere Ruhe und Frieden. Ich dachte bei mir: Wahrhaftig, Gott hat mich zur wahren Religion geleitet.

Der Muslim rief mich zu sich, damit ich das Glaubensbekenntnis ablegen konnte. Als ich dieses daraufhin tat, begann ich danach hemmungslos zu weinen und empfand eine tiefe Zufriedenheit darüber, dass Gott mich recht geleitet hat.

Ich blieb eine zeitlang bei den Muslimen, um viel über den Islam zu lernen. Danach machten wir eine lange Reise quer durch das ganze Land und luden die Menschen zum Islam ein. Ich war sehr glücklich mit den Muslimen unterwegs zu sein. Ich lernte von ihnen das Beten, das Fasten, das Qiyam alleil (Gebet in der Nacht), das Bittgebet, die Aufrichtigkeit und das Vertrauen. Ich lernte auch, dass die Muslime ein von Gott auserwähltes Volk sind, die die Aufgabe haben, den Islam weiter zu geben an alle Menschen. Ich erfuhr, wie ich ein Muslim werden konnte, der den anderen den Weg Gottes verkünden kann. Sie zeigten mir die Weisheit, die sich hinter der Dawa- Arbeit verbirgt. Ich erlernte geduldig zu sein, mich selber aufzuopfern, Bescheidenheit, Sanftmut und Nachsichtigkeit.

Nach vielen Monaten ging ich zurück in meine Heimatstadt. Meine Familie und Freunde hatten bereits nach mir gesucht. Als sie mich mit der islamischen Kleidung sahen, haben sie mich nicht akzeptiert. Auch der Kirchenvorstand wollte mich sehr eilig treffen. Bei dem Treffen wurde ich sehr hart kritisiert: Warum ich die Religion meiner Eltern verlassen habe? Sie sagten, die "Inder" hätten mich hinters Licht geführt, sie hätten mich mit ihrer Religion in die Irre geleitet.

Ich erwiderte ihnen, dass niemand mich getäuscht hatte und mich keiner in die Irre geleitet hätte. Der Prophet selber ist mir im Traum erschienen, um mir den Weg zu wahren Religion zu zeigen. Diese wahre Religion ist der Islam - nicht die Religion der Inder, wie ihr behauptet. Und nun lade ich euch zu dieser Wahrheit ein.

Sie waren sehr überrascht und erstaunt.

Danach versuchten sie mich mit Bestechungen, wie Geld, Auto, Anstellung, Macht umzustimmen. Sie boten mir eine 6 monatige Versetzung in den Vatikan, dazu sollte ich ein neues Haus, ein neues Auto bekommen. Zudem noch eine viel höhere Stellung in der Kirche.

Ich lehnte alle Angebote ab und sagte zu ihnen: " Nachdem Gott mich auf den richtigen Weg geleitet hat, wollt ihr mich in die Irre führen? .......Bei Gott, das würde ich niemals machen, auch nicht, wenn ich in Einzelteile zerlegt werden würde.“

Danach habe ich diese Menschen zum 2.Mal zum Islam eingeladen. Zwei von ihnen sind übergetreten zum Islam. Gott sei dank.

Als die Anderen meine Standhaftigkeit sahen, wurden mir meine Gelder und meine Anstellung genommen. Ich war glücklich darüber, doch eigentlich wollte ich schneller sein und von mir aus kündigen. Ich gab alles Kircheneigentum zurück und bin gegangen.



Aus einem Artikel von Dr. Abdel Aziz Ahmed Serhan
Leiter der Universität für Lehramt in Mekka

Aus dem Arabischen übersetzt von www.way-to-Allah.com


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