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Bruder Dragan aus Serbien

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Dragan und ich bin in einer christlichen Familie geboren worden. Mein Vater ist Russe und Mutter Serbin. Ich lebe in Novi Sad ( Serbien ). Meine Eltern sind nicht besonders religiös, das zeigt sich darin dass sie nicht in die Kirche gehen. Sie „glauben“ einfach ohne dafür etwas zu tun.

Das erste Mal hörte ich von Gott bei einer Kusine, die in der Nähe von Novi Sad lebte. Sie ist eine sehr gläubige Christin und es bereitete ihr grosse Freude mir und meiner älteren Schwester interessante Geschichten aus der Bibel zu erzählen. Ich habe aufmerksam zugehört und die Existenz Gottes als einzig mögliche Wahrheit akzeptiert. Könnte die Welt existieren, ohne dass sie von Jemandem erschaffen wurde, wunderschön, basiert auf den Gesetzen und Regelmäßigkeiten, und gleichzeitig voll von Liebe, Hass und Bewundernswertem?

Die Leute um mich fragen sich: „Wo siehst du die Wunder?“ Ist nicht die Existenz des alles Lebendigens, das aus dem Unlebendigen erschaffen wurde, Wunder genug? Ist es möglich, dass die Atome und sich einfach miteinander verbinden? Könnte es nicht sein, dass dies von Jemandem weise und mit Zweck erschaffen wurde? Die menschlichen Gefühle geben Kunde darüber, dass der Mensch eine Seele hat, seine Liebe, Hass, Lernvermögen, das Ändern von Existierendem – etwas was kein anderes Wesen kann. Und so habe ich, ohne im Herzen zu zögern, Gott als alleinigen Herrscher akzeptiert.

Mit der Zeit bin Christ geworden. Im Gegensatz zu meinen Altersgenossen, die das komisch fanden, ging ich regelmäßig in die Kirche. Es gab aber auch andere, die so dachten wie ich und wir trafen uns in der Nähe der Hauptkirche in Novi Sad. Ich las in der Bibel, hörte die Predigten an, besuchte mehrere Kirchen - und überall sah ich eins - eine Religion die sich von Gott entfernt hatte. Man muss ehrlichkeitshalber sagen, dass das Christentum wunderschöne Sachen über Liebe, Ehrlichkeit, Nachbarschaftsbeziehungen, Almosen, Verbot der Hurerei, lehrt. Aber die Christen von heute halten sich nicht an die Gebote des Alten Testamentes in dem die Wahrheit über Gott mit der Zeit verfälscht wurde.

Ich konnte nicht begreifen, wie die Priester, die so oft in der Bibel lesen, die Stellen über das Verbot von Schweinefleisch und Alkohol übersehen haben. Wo sind ihre Augen, wenn sie die strengen göttlichen Verbote lesen, in denen verboten wird, Bilder, Statuen, oder Engel darzustellen? Ist dies nicht Gotteslästerung? obwohl ich im Inneren zutiefst verunsichert war blieb ich weiterhin bei meiner christlich-orthodoxen Überzeugung. Ich dachte: "Es kann nicht sein, dass ich im Recht bin und alle anderen im Unrecht? Wissen Sie denn nicht was sie tun?"

Und so lebte ich halbzufrieden, bis NATO anfing meine Heimat Jugoslawien, im Jahre 1999, zu bombardieren.

Als ein Patriot ging ich öfter ins Internet, in die amerikanischen und muslimischen Chatrooms, um die jugoslawischen Standpunkte zu vertreten und an die Leute zu appellieren, sie mögen sich den zivilen Opfern erbarmen. In solchen Diskussionsrunden waren auch Muslime aus Malaysia, Amerika oder Türkei. Sie hatten Geduld mit meinen Ausführungen, die teilweise recht unangebracht waren, wofür ich mich später geschämt habe. Am Ende ist ein Wunder passiert.

Je mehr ich über den Islam las ( eine Religion über die ich vorher nichts wusste ), empfand ich eine tiefe Zuneigung, die mit der Zeit in Begeisterung umschlug: "Das ist es! Es gibt keinen Zweifel daran". Nichtsdestotrotz wollte ich den Islam kritisch überprüfen. Ich verglich es mit dem Christentum, in der Hoffnung, Fehler oder historische Widersprüche zu finden - aber es gab nichts dergleichen.

Am Ende blieb mir nur der Satz "La ilahe ilallah Muhammed resulallah", den ich aussprach und der Schleier von meinen Augen, Zweifeln und Trauer sind verschwunden! Mir wurden neue Horizonte eröffnet. Übers Internet lernte ich viele Brüder aus dem benachbarten Bosnien kennen. Sie werde ich inschaallah in diesem Winter ( 2001 / 2002 ) besuchen. Ein Bekannter aus Belgrad besorgte mir einen Koran ( davor las ihn von einer bosnischen islamischen Internetseite ). Als ich ihn relativ schnell durchgelesen habe, blieb kein Funken Zweifel in mir.

Ich musste meinen Entschluss auch durch die Taten bekräftigen und musste meinen früheren Lebensstil aufgeben. Von keinem werden die Taten ohne Glauben und Glaube ohne Taten angenommen! Ich setze mich sehr intensiv mit dem Islam auseinander und kann es kaum erwarten im Dezember 2001 nach Sarajevo zu reisen. Ich gebe mir Mühe so zu leben, dass Allah mit mir zufrieden ist. Bis jetzt weiss keiner von meinem Glaubenswechsel. Meine Freunde und Verwandte haben lediglich zur Kenntnis genommen, dass ich mich für den Islam interessiere. So sehen die Sachen momentan aus; was in Zukunft passieren wird, weiss nur Allah.

 


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