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Schwester Zenah

Wirf dich nieder und bete zu Gott…
Er wird dir den Weg zeigen!

 

 

 

 

Vor ein paar Monaten bin ich Muslimin geworden und ich hatte viele Fragen und sogar Zweifel, aber zur gleichen Zeit, saß ich da und hörte auf mein Herz, wenn ich zu Gott sprach und bat Ihn, mich in meinem Din zu stärken. Alhamdulillah, ich bin immer noch hier und arbeite hart daran, meinen Glauben zu stärken und meinem Din zu perfektionieren.

Ich war in Dunkelheit verloren. Ich wurde voll und ganz als katholische Christin geboren und erzogen. Von der Zeit an, als ich das Kreuzzeichen mit den Händen machen konnte, betete ich, sehr, sehr jung. Ich las die Bibel in Spanisch als ich 7 oder 8 war und später in Englisch. Meine Großmutter war mein Mentor, mein Berater, mein bester Freund, meine Lehrerin im Leben und in der Religion; alles in allem war sie für mich mehr als eine Mutter. Sie war eine demütige Christin bis zu ihrem letzten Tag. Ich bereue gar nicht, christlich geboren und erzogen worden zu sein. Ich bin eine gesegnete Person dadurch, dass ich so einen Mensch wie meine Großmutter hatte, die mich das Wort Gottes lehrte, die mich auch über das Leben Jesu (s) unterrichtete, das ich als Leitung in meinem Leben benutzen sollte. Ich lernte Bescheidenheit, Frömmigkeit, Vergebung, Mitgefühl und all die wunderschönen Züge im Leben von unserem geliebten Jesus (s). Ich glaube, das einzige, womit ich Schwierigkeiten hatte, war die "menschengemachte Anteil" an der Religion… Bekenntnis, Kommunion, Firmung, und solches… Ich nahm es mit der Heiligenverehrung nicht so genau, obwohl ich dachte, dass Maria Ehrung verdient als die Mutter unseres großen Propheten Jesus (s).

Als ich älter wurde, nachdem ich schon erwachsen war, fragte ich meine Großmutter, warum tun wir dies oder jenes in unserer Religion? Wo steht es in unserer Bibel? Warum müssen wir mit einem Priester über unsere Sünden sprechen, um Gottes Vergebung zu erlangen??? Sie ermutigte mich immer jeden Tag zu beten, zumindest morgens und abends, wenn nicht mehr und sie sagte mir, dass ich weiter in der Bibel lesen sollte und zu Messe gehen. Aber wenn ich sie drängte, meine Fragen zu beantworten, sie sagte, "Sieh mal, wir sind nicht dazu da, Gottes Religion in Frage zu stellen, wir sollen es nur tun und das reicht. Mach es mit der Absicht, Gott zu gefallen und er wird dich immer segnen." Ein Teil von mir sagte ok…meine Großmutter hatte es ihr ganzes Leben so gemacht und sie ist eine vollkommene Person, voller Liebe, Leben, Frieden und Glauben und sie fand immer Wege, uns zu lehren, ein besserer Christ zu sein. Aber ein anderer Teil in mir ließ mir keine Ruhe…nein…dies oder das macht keinen Sinn… warum kann ich keine Antworten bekommen…. Einfach klare Antworten. Ich hielt weiter an meiner Religion fest und fuhr fort zu beten.

Als mein Leben härter und härter wurde, vergaß ich meinen Glauben mehr und mehr. Ich wurde eine verbitterte Frau mit grade mal 20 Jahren und zwei Söhnen und war dabei, mich scheiden zu lassen. Mein Leben drehte sich grade auf den Kopf. Ich fand mich plötzlich im echten Leben wieder, musste arbeiten, um mich und meine Kinder durchzubringen. Mein Exmann hatte sich total von seinen Kindern abgewendet, also blieb alles an mir hängen. Ich kämpfte die nächsten 4 Jahre… Ich betete, ja, aber nicht regelmäßig und meine Handlungen waren nicht die einer Person, die katholisch erzogen war und sicher nicht von jemandem wie meiner süßen Großmutter. Aber immer noch ging ich vorwärts und es lief.

Bald lebte ich wieder das Leben einer Ehefrau, nur ohne Heirat und hatte zwei weitere Kinder. In einer Zeitspanne von 12 Jahren erlebte ich viele bittere Momente. Ich gab auch gute Momente, ich will das nicht abstreiten, aber alles in allem war mein Leben ziemlich bitter. Bevor mein dritter Sohn geboren wurde, wurde mir klar, dass sein Vater nicht der Mann ist, den ich an meiner Seite brauchte. Mir fehlte eine geistige Verbundenheit mit ihm und er sah Religion nicht als etwas Wichtiges an. Ich versuchte, meinen Glauben wieder zu finden und praktizierte ihn. Ich ließ alle meine Kinder taufen. Ging dann und wann zur Kirche und betete oft. Ich hatte nun drei Kinder und jetzt war es Zeit, mich ernsthaft um meine Beziehung zu Gott zu bemühen. Ich blieb mit meinen Partner zusammen und entschied mich, es weiter zu versuchen. Bald nachdem ich meine Tochter geboren hatte, fühlte ich schon vom Moment ihrer Geburt an, dass ich wiedergeboren war und dass ich Gott meine Hochachtung zeigen musste dafür, dass er mir diesen kleinen Engel in diesem Moment gegeben hatte, wo ich mich so leer gefühlt hatte. Ich liebte meine Jungen schrecklich, aber meine Tochter war wie ein Weiterleben von mir selbst und ich wollte so gerne, dass sie mehr sein würde als ich war. Ich wollte, dass meine Jungs sie zu einer großartigen Frau mit Zielen, Träumen und vor allem festem Vertrauen auf Gott heranwachsen sehen. Also find ich an, mich mehr mir meiner Religion zu beschäftigen…. mehr beten, aber nicht mehr so oft in die Kirche gehen wie es erwartet wurde. Ich wollte vor allem meine Beziehung zu Gott festigen. Für eine Weile schien es so zu funktionieren…aber irgendwie bin ich wieder verloren gegangen.

Die Wiedergeburt meiner Beziehung zu Gott kam nach dem 11.September. Heute ist es vier Jahre her, dass ich vor dem Fernseher saß, Stunde um Stunde um Stunde manchmal. Ich konnte nicht aufhören zu sehen und ich konnte nicht aufhören zu weinen und ich konnte nicht aufhören zu beten. Ich bat Gott, denen, die überlebt haben, die Stärke zu geben weiterzumachen, um Ihn zu suchen und der Welt zu zeigen, dass nichts in der Welt den Bund mit Gott brechen kann, nicht mal dieser schreckliche Akt. Ich bat Gott, diese Tat zu etwas zu machen, dass die Welt AUFWECKT!! Damit die Welt weiß, dass wir ohne Gott nichts sind. Ungeachtet der Gründe, warum das passierte, das schönste war, zu sehen, dass so viele Menschen herumliefen und anderen halfen und unterstützten. Sie beteten zusammen und hielten Kerzenwachen. Die bewegensten Momente waren zu sehen, wie alle Religionen der Welt präsent waren bei den wichtigsten Ereignissen, um die zu ehren, die starben, um anderen zu helfen und die, die starben, während sie einfach in ihren Büros ihrer Arbeit nachgingen. Mein Herz schlug wie wild, als ich Muslime, Juden, Christen und Menschen anderer Religionen im Gebet zusammenstehen sah, Gott bittend, uns alle zu beschützen und uns stark zu machen im Angesicht dieser schrecklichen Tragödie.

Also brachte mir dieses Ereignis eine Mission. Ich wollte mehr über den Islam wissen und warum dieses Wort immer in den Nachrichten war, wenn es um Terror ging. Ich fing an, Bücher zu kaufen und zu lesen und zu untersuchen….mein Lebenspartner sah mich an, als wollte er sagen, "Verliert sie jetzt den Verstand, wegen all dieser Fernsehbilder, die sie geschaut hat?" Manchmal sagte er mir einfach, "Hey, du verlierst die Kontrolle, hör auf den Kram zu lesen und gib deinen Kindern und dir selbst Aufmerksamkeit." Er hatte Recht und so tat ich, was er sagte. Aber in meinem Hinterkopf, war ich immer noch dabei, mir Fragen zu stellen und bei jeder Gelegenheit, die ich hatte, las ich oder sah mir Dokumentationen ab. Aber in meinem Leben ging es zu beschäftigt zu, um alles zu verarbeiten.

Eines Tages schien ich mehr Zeit dafür zu haben. In den vergangenen zwei Jahren hatte ich über den Islam gelesen und Freunde im Internet gefunden, die mir direkt über die Religion und ihre Praktiken berichteten. Ich wurde immer mehr davon angezogen und konnte gar nicht genug davon bekommen. Ich kaufte immer wieder Bücher und fing an zu lesen und Fragen zu stellen. Ich war nicht mit den einfach Antworten, die ich bekam zufrieden, aber ich setzte meine Bemühungen fort und lernte mehr.

Zwei Jahre später zogen wir in eine Stadt weit von der, in der wir vorher lebten. Ich hatte nun zu pendeln und unsere Beziehung musste die Konsequenzen tragen. Wir trennten uns einvernehmlich. Die Kinder, das Haus, das Auto und die Rechnungen blieben bei mir. Also war mein Leben noch beschäftigter als vorher. Manchmal brach ich zusammen. Ich war verloren…brauchte Medikamente, um gut genug zu funktionieren, um zu arbeiten, zu pendeln und meine vier Kinder zu erziehen. Im Dezember 2003 verlor ich meine Großmutter, meinen größten Schatz, und um August meinen Großvater, zu dem ich zwar keinen engen Kontakt hatte, den ich aber anhimmelte. In dieser Zeit hatte ich drei Zusammenbrüche und ich weinte tagelang. Blieb im Bett für Tage, überrascht, dass ich nicht meinen Job verlor. Die Rechnungen wurden nicht bezahlt und ich riskierte, mein Heim zu verlieren…ich war seelisch und körperlich erschöpft und meine Lebensgeister waren müde wie nie. Ich war wie im Koma…ich wollte nicht essen, sprechen oder irgendwas mit den Kindern machen. Sie versorgten sich selbst, sie erzogen sich praktisch selbst in dieser Zeit. Ich war tot innen drin…ich war leer und bereit, aufzugeben. Ich schwöre, ich habe sogar an Selbstmord gedacht, etwas so Schreckliches, wenn man als Katholikin aufgewachsen ist. Ich hatte Gott versprochen, immer mein Bestes zu geben, wenn er mich mit Kindern segnete und ich würde nie daran denken, diese Welt durch meine eigene Hand (Selbstmord) zu verlassen. Ich dachte zu der Zeit, als ich sehr jung und naiv war, dass dies ein guter Weg wäre, Gott um etwas zu bitten. Heute weiß ich, das war es nicht, aber in jedem Fall habe ich mein Versprechen gehalten.

Dann kam der Moment…die Kinder waren bei ihrem Vater und ich war allein im Haus…weinte mal wieder…meine Seele goss sich aus und mein Geist war tot…das war es…ich war am Ende und ich dachte, ich hätte nicht die Kraft, um Gott zu bitten, mir zu helfen. Ich lag auf dem Boden, weinte meine letzten Tränen und schlief ein...am nächsten Tag war ich ein Zombie…aß wieder nichts, sagte nichts, ging nicht ans Telefon oder an die Tür…ich saß an meinem Computer und las den Koran online…nach vier Stunden oder so, die ich gelesen hatte, hatte ich das Verlangen, Gott um Hilfe zu bitten. So ging ich auf die Knie und bat Gott, mir bitte die Stärke zu geben, mich selbst wieder aufzurichten für das Wohl meiner Kinder wenigstens. Ich brauchte ihn mehr als jemals zuvor und ich brauchte das Gefühl, wieder am Leben zu sein. Ich bat Ihn um Vergebung für mein Flüchten und dass ich kein guter Mensch in den letzten Jahren gewesen war…dass ich meine Religion vergessen hatte und auch meinen Glauben. Es war mein dunkelster Moment und ich hatte keine Hoffnung.

Ich warf mich nieder und betete zu Gott…ich blieb so eine lange Zeit und schloss meine Augen und sagte einfach, "Gott, wenn Islam meine Erlösung ist, vermehre mein Wissen und stärke meinen Glauben. Mach, dass ich die Wahrheit in allem erkenne und hilf mir, sie hinzunehmen, wenn es das ist, was ich tun muss. Ich wurde von meiner Großmutter erzogen, einer wundervollen Frau, die den stärksten Glauben hatte, den ich je erlebt habe. Ich will wie sie sein und besser, wenn ich kann. Ich will Dich immer ehren wie sie es tat und das Wissen des Islam an meine Kinder, Enkel und Urenkel weitergeben, wie sie es mit mir, meinen Geschwistern und Cousins/Cousinen tat. Ich will ein bescheidener Diener von Dir sein, wie sie es war und ich will sicher sein, dass ich zu Dir heimkomme, wenn ich diese Welt verlassen muss. Amen"


Am nächsten Tag ging ich online, um meine Freunde zu treffen und an diesem Tag, traf ich eine wundervolle Person, die Hallo sagte und ich gab dem keine Aufmerksamkeit, aber bevor ich mich ausloggte, sagte ich Hallo zu ihm und gute Nacht, aber er antwortete und sagte wieder Hallo. Wir hatten eine einfache, aber sehr nette Konversation, ich fühlte mich friedlich, wenn ich mit ihm sprach. Ich hatte nicht das Gefühl, er sei ein komischer Typ, der Süßholz raspeln will. Nach ein paar Wochen, die wir miteinander redeten, wusste ich mehr über den Islam als ich je gelesen hatte. Durch ihn erfuhr ich aus erster Hand, wie schön es ist, Muslim zu sein. Ramadan hatte begonnen und er erzählte mir über das Fasten und wie die Menschen zusammen fasteten und wie alle sich gegenseitig dabei halfen und später das Fasten zur rechten Zeit brachen… das Essen und die Konversation teilend…. Zuhause beten oder in der Moschee…ich lernte über die wichtigste Nacht im Ramadan und über Aid, über Hajj und Umrah. Ich bekam soviel Einsichten in den Islam durch ihn. Ich kann ehrlich sagen, er ist ein großartiges Beispiel für einen guten Muslim. Er teilte alles und jedes über den Islam…er wich nie einem Thema aus wie andere es taten…gelangweilt von dieser Art von Unterhaltung und meinen vielen Fragen.

Es war während dieser Zeit, dass ich fast 100% bereit war, die Shahada zu sprechen…ich fühlte mich erleichtert und im Frieden im Islam und es fühlte sich richtig an… Mein Geist wuchs wieder…ich lachte und liebte, war wieder am Leben und war glücklicher als jemals zuvor…ich hörte auf, Medikamente zu nehmen… hatte keine depressiven Tage mehr….weinte nicht mehr. Mein guter online-Freund war immer für mich da und machte mich durch den Islam zu einer besseren und stärkeren Person. Alhamdulillah, dass ich ihn hatte!! Ich wusste, das war Gottes Weg, auf mein Gebet zu antworten. Ich wusste nun, dass der Islam für mich war und ich lebte mein Leben als Muslim, immer nach Gottes Wohlgefallen strebend und mein Leben ganz machend.

Ich nannte meinen Freund "mein Licht". Er war wie ein Engel, der mich zum Licht Gottes zurückgeführt hat. Ich fühle wahrhaftig, dass, wenn ich ihn nicht gefunden hätte, hätte ich entweder die Kontrolle über mein Leben komplett verloren oder hätte mir das Leben genommen.

Im Dezember letzten Jahres reiste ich nach Ägypten, um meinen Freund und seine Familie und Freunde kennen zu lernen. Von dem Moment an, als ich den Fuß auf dieses Land setzte, fühlte ich mich zuhause und als ich ihn schließlich traf, hatte ich das Gefühl, der Kreis schließt sich. Eine Woche später waren wir verheiratet. An dem Tag, als wir in die Moschee gingen, war ich zum ersten Mal in einer Moschee. Ich saß in der Mitte des Gartens und sah in den Himmel und sagte "Alhamdulillah! Ich bin zuhause angekommen! Dank Dir, Gott, dass du mir eine Chance gegeben hast und mich zu dieser Glückseligkeit geführt hast. DANK DIR GOTT!!!" Nach zwei Wochen war ich wieder in den USA. Ich las weiter im Koran und lernte mehr über den Islam….wenige Wochen später sprach ich die Shahada und ich kann nur sagen, ich bin zuhause, dort, wo ich hingehöre. Alhamdulillah!!! Dies ist meine Geschichte! Möge Gott euch segnen und euren Glauben stärken, inscha Allah!

~Zenah~


Aus dem Englischen übersetzt von www.way-to-Allah.com

 


Quelle: thetruereligion.org


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